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Verzicht auf Muttenz 19.8.2010
Seit Dienstag habe ich einen Magendarmvirus, der mich knapp 4 Kilo leichter machte. Aus diesen Grund werde ich auf den Start in Muttenz verzichten um mich vollständig von der Magendarmgrippe zu erholen.

Eiger Bike Challenge 16.8.2010
Die Vorbereitung war nicht ganz optimal, bis am Donnerstag ging ich davon aus, dass ich mit Servin Disch auf dem Tandem die 55km Strecke fahren werde. So spielt ich am Donnerstag noch beim Firmenfussballturnier von Thömus mit, der damit verbundene Muskelkater war inklusive. Da Servin dann aber noch das WM Aufgebot bekam, änderten wir aus Sicherheitsgründen kurzfristig die Pläne. Er fuhr alleine 55km und ich nahm zum ersten mal die 88km unter die Räder.
Um 7:00 ging es bei kalten Temperaturen und strömendem Regen los. Hinauf zur Grossen Scheidegg ging es mir noch recht gut, Urs Huber und Lukas Buchli lies ich ziehen, da ich ein bisschen Respekt vor der Distanz hatte. Zusammen mit Alex Moos kam ich auf der Grossen Scheidegg als Verfolger des Spitzenduos an. In der Abfahrt von der First nach Bort konnte ich mich dann von Moos absetzen und fuhr alleine auf Platz drei. Bis zum Höchsten Punkt auf dem Feld überholte er mich dann wieder. Bei nur noch knapp 5 Grad ging es dann 1000 Höhenmeter von Feld bergab. Das tat mir gar nicht gut, meine Muskeln zogen sich zusammen und ich hatte so kalt wie wohl noch nie zuvor in meinem Leben. Mein Körper wollte sich nicht mehr aufwärmen. Im Schneckentempo fuhr ich noch weiter, mit der Hoffnung vielleicht wieder etwas wärmer zu bekommen, aber das war wohl mehr Wunschdenken. So gab ich das Rennen bei km 60 auf. Mir war so kalt das ich nicht mal mehr die Kleider ausziehen konnte, bis ich wieder etwas wärmer hatte duschte ich mit den Velokleidern. Nach drei Siegen in Folge auf der 55km Runde, gab es dieses Jahr nur eine Erkältung und keine Kuhglocke.

Weltcups Champéry und Val die Sole Rang 75 + 49 3.8.2010
Champéry
Der Weltcup in Champéry war eine ziemlich schlammige Sache. Freitags und Samstags regnete es, was die Strecke sehr tief machte. Die ohnehin nicht gerade einfache Strecke mit vielen Wurzeln wurde somit noch schwieriger, da rutschiger. Ich ging mit Nummer 103 ins Rennen, erwischte nicht wirklich einen guten Tag, fand nie so recht ins Rennen. Nach 4 von 6 Runden wurde ich bei der 80% Regel aus dem Rennen genommen.
Val die Sole
Die Strecke in Val die Sole war genau das Gegenteil von Champéry. Kurze aber steile Anstiege und der Boden war staubtrocken. Die ganze Runde hatte insgesamt 290hm was bei total 6 Runden 1740hm ergab. Mit Nummer 122 ging es dieses Mal an den Start. Der Start war sehr nervös, musste ein paar mal ziemlich stark abbremsen, nach der Startrunde war ich nur auf Platz 113. Ich fand danach aber recht gut ins Rennen und hatte das erste Mal seit langem wieder richtig Power. Da mir in der Startrunde wohl einer ins Bike gelaufen oder gefahren war, hatte sich mein Umwerfer etwas verstellt. Ich musste immer sehr vorsichtig schalten damit die Kette nicht runterfiel. Nach einem sehr harten Rennen wurde ich schlussendlich 49, so hatte ich mir das eigentlich das ganze Jahr vorgestellt.
Rangliste

SM Gränichen Totalausfall 21.7.2010
Am Sonntag stand die Schweizermeisterschaft in Gränichen auf dem Programm. Als Ziel in die Top 8 zu fahren ging ich an den Start. Endlich gelang mir mal wieder ein guter Start, konnte mich um Platz 6 einreihen. Aber bereits zu Beginn der 2. Runde bekam ich Probleme mit dem Atmen. Innert kürzester Zeit waren meine Atemwege dicht und ich hatte einen stechenden Schmerz beim Atmen. Ich war mehr am Schleim spucken als am biken. Ich fuhr eine Runde ein bisschen langsamer, mit der Hoffnung das es wieder besser geht . Aber es wurde nur noch schlimmer, somit musste ich das Rennen bereits nach 3 Runden aufgeben. Als ich bereits umgezogen war und gefrustet die letzten Runden des Rennens von aussen zusah, kam noch ein Dopingkontrolleur. Ich wurde vor dem Start für die Dopingkontrolle ausgelost. Zwei Stunden, eine Urin und eine Blutprobe später, konnte ich mich dann auf die Heimreise machen. Jetzt stehen an den kommenden beiden Wochenenden noch die Weltcuprennen in Champéry und Val di Sole an. Diese gehen hoffentlich wieder besser. Danach werde ich genauer Untersuchen lassen was mit meiner Lunge nicht stimmt.

Racer Bikescup Flims Rang 7 6.7.2010
Die Reise nach Flims dauerte fast 4 Stunden, 1,5 davon im Stau. Nach einer alles anderen als optimal Rennvorbereitung konnte ich in der ersten Startreihe einstehen.
Meine gute Startposition konnte ich leider nicht ausnutzen, nach etwas 3 Pedalumdrehungen fiel mit die Kette runter. Ich ging nur auf ca. Rang 20 in den ersten Singletrail. Danach war aufholen angesagt, was mir gar nicht so schlecht gelang. Bis Ende der fünften Runde war ich bis Rang 6 vorgefahren. In den letzen 3 Runden wurde ich dann noch von Pascal Meyer passiert. Somit schaute am Ende Rang 7 für mich heraus. Es geht weiter aufwärts mit meiner Form, ich konnte ein konstantes Rennen fahren, nur der Start war wieder besch…..!
Rangliste
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Swiss Bike Trophy Rang 20 30.6.2010
Das erste richtige Hitzerennen diese Saison, endlich Wetter für mich! Den Start habe ich aber ziemlich verpennt, ging nur auf ca. Rang 25 in die erste Runde. Bis zur dritten Runde konnte ich mich bis auf Rang 12 verbessern. Bekam danach aber Probleme mit meinem Magen, was mich etwas zurückwarf. In den letzen zwei Runden ging mir dann noch etwas die Kraft aus. Schlussendlich kam ich als zwanzigster ins Ziel. Ich kann mein Rennen im Moment noch nicht ganz bis ans Ende durchziehen, aber es scheint nach dem schlechten Frühjahr wieder aufwärts zu gehen. Nächstes Wochenende werde ich nun in Flims am Start stehen. Ein Dank noch an Tinu für die super Bilder die er von mir geschossen hat.
Rangliste
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Update 22.6.2010
Erstmal Sorry das ich so lange nichts geschrieben habe, es gibt mich also noch. Die 3 Wochen auf dem Bernina waren super. Das Wetter machte nicht immer ganz mit, aber ich konnte trotzdem gut trainieren. Die Umfänge waren mit bis zu 30 Stunden Training die Wochen ziemlich hoch. Am 13. Juni fuhr ich dann gleich aus dem Höhentrainingslager nach Albstadt. Das Rennen verlief nicht so toll, eine richtige Schlammschlacht. In der 2. Runde drückte es mir den Pneu von der Felge nachdem ich einem stürzenden Kontrahenten ausweichen musste, somit standen gut 1km Fussmarsch auf dem Programm. Eine Runde später stürzte ich dann in einem schnellen Streckenabschnitt. Der Aufprall war so hart, das ich das Rennen mit schmerzen am Knie und an der Hüfte nicht fortsetzen konnte. Das Ganze war zum Glück nur geprellt, am Dienstag konnte ich schon wieder normal trainieren. In den letzen beiden Wochen fühle ich mich immer besser, hoffe ich kann nun nach einem katastrophalen Frühjahr, wieder zeigen kann was ich eigentlich drauf habe. Am Sonntag steht mein Heimrennen auf dem Gurten auf dem Programm, die Motivation ist gross und ich hoffe die Beine werden drehen.
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Weltcup Offenburg Rang 110 26.5.2010
Der dritte Weltcup des Jahres stand auf dem Programm. Nachdem ich aufgrund meiner Schwindelprobleme in Heubach die ganze Woche nicht richtig trainieren konnte, ging ich nicht wirklich mit hohen Erwartungen ins Rennen. Ich hatte einen schlechten Start, kam nur auf Position 130 aus der Startrunde. Danach hatte ich ein bisschen Mühe richtig ins Rennen zu finden. Als es dann besser lief, verdreht es mir in der dritten Runde den Umwerfer. Ich musste eine halbe Runde lang immer wieder absteigen um die Kette, die immer rausfiel, wieder auf das Kettenblatt zu machen. In der Techzone konnte dann der Mechaniker den Defekt beheben. Ich verlor aber sehr viel Zeit. Danach konnte ich aber ziemlich Gas geben und mich wieder ca. 40 Plätze nach vorne Arbeiten. Da ich aber so viel Zeit verloren hatte, wurde ich bereits nach 5 Runden bei der 80% Regel rausgenommen. Es will diese Saison eifach noch nicht so richtig klappen….
Für die Nächsten drei Wochen bin ich nun im Höhentrainingslager auf den Berninapass. Im Moment bin ich mich noch am akklimatisieren und nur ganz locker am trainieren. Ab Ende Woche geht es dann aber richtig los. Ich hoffe hier oben wieder richtig zu meiner Form zu finden und dann wieder gute Resultate herauszufahren.
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Bundesliga Heubach Rang 31 17.5.2010
Noch schlechter geht es kaum. Der Start war noch ziemlich in Ordnung, nach den ersten beiden Runden war ich noch auf Rang 19. In der dritten Runde musste ich beinahe erbrechen, mir wurde plötzlich schlecht. Von da an ging nichts mehr, ich war völlig kraftlos, teilweise wurde mir sogar schwindlig. Ich fiel immer weiter zurück, wurde 31 und verlor beinahe 17 Minuten. Heute beim Bike putzen musste ich noch feststellen, dass meine vordere Felge einen Riss hat und ich diese ersetzen muss.
Morgen werde ich in Magglingen einen Leistungstest u div. Untersuchungen machen. Vielleicht findet man ja eine Erklärung für die Kraftlosigkeit und den Schwindel.
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Weltcup Houffalize Rang 81 5.5.2010
Die ohnehin schon harte Strecke wurde vom Regen, der praktischen den ganzen Sonntagmorgen nieder ging, noch mal anstrengender gemacht. Ich ging mit der Nummer 95 ins Rennen. Der Start erwischte ich, wie schon vor Wochenfrist in Dalby, recht gut. Nach der Startrunde war ich bis Position 75 vorgefahren. Bis Ende der zweiten Runde konnte ich noch einmal einige Fahrer überholen und war 65. Dann aber war irgendwie die Power weg. Zudem hatte sich irgendwie ein Faden in meinem Schaltwerk aufgerollt, das eine Schalträdchen war wie verklemmt. So war auch die Kurbel viel härter zu drehen. Ich fiel noch bis auf Rang 81 zurück, eine Enttäuschung. Seit Montag bin ich nun auch noch stark erkältet. Die Halsschmerzen haben bereits wieder etwas nachgelassen, die Nase ist aber immer noch zu. Aus diesem Grund werde ich dieses Wochenende kein Rennen fahren.
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Weltcup Dalby Forest; ausser Rang und Tracktanden…. 25.4.2010
Ein Tag zum vergessen, nach gutem Start kam ich in den Top 60 zurück von der Startrunde. Gleich im ersten Singletrail hatte ich dann den ersten Platten. Ich fuhr mit dem platten Hinterrad noch bis in die Techzone. Als der Defekt behoben war, war ich so ziemlich an letzter Stelle. Da die Strecke nicht sehr viele Überholmöglichkeiten bot, war mein Rennen schon so gut wie gelaufen. Bis zur vierten Runde fuhr ich wieder ein bisschen nach vorne. Hatte dann aber zum zweiten mal einen Platten, dieses mal vorne. Den Weg bis zur Techzone musste ich zu Fuss hinter mich bringen. Ende der vierten Runde wurde ich dann bereits aus dem Rennen genommen, da ich schon zu viel Rückstand hatte. Nächste Woche geht es in Houffalize mit dem nächsten Weltcup weiter, da habe ich die Möglichkeit es besser zu machen, was eigentlich nicht sehr schwierig sein sollte…..
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Streckenbesichtigung Dalby Forest 23.4.2010
Pünktlich um 16:45 hob gestern Donnerstag mein Flieger in Genf ab. In Manchester fasste ich dann ein Mietauto um den Weg nach Pickering, wo sich mein Hotel befindet, zurückzulegen. Im Linksverkehr zu fahren ist ziemlich speziell, aber ich bin gut angekommen. Heute war ich das erste Mal auf der Strecke. Eine super Strecke, technisch anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich.
Das Rennen wird am Sonntag ab 15:30 Schweizer Zeit live auf freecasterTV zu sehen sein. Ich werde mit der Nummer 86 ins Rennen gehen.
Wo sich Dalby Forest befindet, seht ihr hier

Bundesliga Münsingen Rang 22 19.4.2010
Das Rennen führte über auf einer sehr schnellen Strecke über 8 Runden. Ich ging mit der Startnummer 22 ins Rennen. Den Start erwischte ich sehr gut, ging sogar als Zweiter in den ersten Singletrail. Doch dann bekam ich ein starkes Brennen auf der Lunge, so dass ich kaum mehr vom Fleck kam. Die 1. Runde beendete ich noch auf Rang 10. Danach ging es sehr schnell, sehr weit nach Hinten. Am Ende der 3. Runde war ich nur noch auf Platz 32. Bis Ende der 4. Runde erholte sich meine Lunge wieder etwas. In der zweiten Rennhälfte konnte ich dann zulegen. Ich fuhr noch bis auf Rang 22 vor. Ende der 7. Runde war ich einen kurzen Moment unkonzentriert und schon lag ich am Boden. Wegen des Sturzes wurde ich von einer 5er Gruppe überholt. Nachdem ich mich von meinen Sturz erholt hatte, konnte ich noch einmal reagieren und die Gruppe wieder überholen, so dass es schlussendlich zu Rang 22 reichte.
Fazit: Der Start war recht gut, der Rest des Rennens verlief alles andere als optimal. Hoffe nächstes Mal geht es besser. Nächstes Wochenende ist der erste Weltcup in Dalby Forest (ENG), sofern bis am Donnerstag der Flugverkehr wieder intakt ist.
Rangliste
Auswertung von Garmin

Mallorcarundfahrt 12.4.2010
Prolog: Der Prolog führte über nur gerade 2.28km. Ich ging um 17:22 ins Rennen, 2:48 später war es auch schon wieder vorbei. Mit dieser Zeit landete ich auf dem 30. Rang.
2. Etappe führte über 136.9km und zwei harte Berge. Schon sehr früh wurde bei einer Seitenwindpassage sehr hohes Tempo gefahren, es entstanden bereits erste Löcher. Als es in den ersten Berg ging, dem Coll de Sòller, konnte ich mich relativ weit vorne einreihen. Die kolumbianische Mannschaft fuhr den Berg hoch als ob es kein Morgen mehr geben würde. Ich musste nach der Windkante bereits zum zweiten Mal ziemlich am Limit fahren. In der sehr kurvenreichen Abfahrt vom Soller runter, machte ich dann sogar das Tempo, den die Kolumbianer fahren besser Berghoch als -ab. Am langen Aufstieg zum Coll Puig Major konnte ich mich relativ problemlos in der ersten Gruppe halte. Ich passierte den Berg als Achter und bekam sogar noch 2 Bergpunkte. Am Ende der langen Abfahrt schlich sich dann eine Gruppe von 12 Mann davon, die noch einen Vorsprung vom 1min 20 herausfuhren. Ich kam als 32. in der zweiten Gruppe ins Ziel, in der Gesamtwertung fuhr ich auf Rang 20 vor. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, hoffe ich kann die nächsten Tage auch noch so fahren.
3. Etappe über 90.9km. Es musste vier Mal der gleiche Berg überwunden werden und am Schluss kam noch ein 2km langer Anstieg. Es ging Achtung, Fertig, Los…. Gleich nachdem die Neutralisation aufgehoben wurde ging es voll zur Sache. Am Berg erstanden immer Lücken, die aber in der Abfahrt wieder zugefahren wurden. Das Feld wurde aber von Runde zu Runde kleiner. Ich fühlte mich sehr gut, fuhr aber aus diesem Grund wohl ein bisschen zu offensiv. In der vierten Runde kam ich mit der zweiten Gruppe über den Berg, fuhren aber in der Abfahrt das kleine Loch zur ersten Gruppe wieder zu. Vorne fuhren 3 Mann raus, die bis ins Ziel nicht mehr eingeholt werden konnten. Mich stellte es am Schlussanstieg noch hin, da die Verpflegung recht schwierig war, hatte ich fast die ganze letzte Runde nichts mehr zu trinken. Ich verlor noch 50 Sekunden auf die Gruppe und kam als 35. ins Ziel. In der Gesamtwertung fiel ich auf Rang 27. zurück. Die Beine wären gut gewesen, aber ich verschoss meine Pulver zu früh und musste am Schlussanstieg dafür büssen. Nach der Etappe musste ich noch zur Dopingkontrolle. Diese kam mir ein wenig spanisch vor. Normalerweise hat man einen Aufseher, bis man die Dopingprobe abgegeben hat. Aber ich musste ganz alleine ca. 45 Minuten warten, derweil der Aufseher den Verkehr regelte. Die Kontrolle selber war dann aber ganz normal.
4. Etappe über 144km. Eine sehr flache Angelegenheit. Das Durchschnittstempo war mit 46.9km/h zwar sehr hoch, aber im Feld kam man problemlos mit. Kurz vor km 50 hatte ich dann einen kleinen Zwischenfall. Ich erwischte zwei ziemlich grosse Löcher, hatte Glück das ich mir keinen Platten einfuhr, aber den Lenker schlug es mir nach unten. Da ein Teamkollege kurz zuvor bereits einen Defekt hatte, war das Begleitfahrzeug nicht gleich zur Stelle. Das deutsche Team half mir aber mit einem 4er Imbus aus, so konnte ich meinen Lenker wieder richten. War noch lustig mit 45km/h am Lenker herumzuschrauben. Das Ziel war dann mitten auf dem Ballermann, es kam zur Sprintankunft. Da konnte ich leider nicht mitmischen, da ich 3km vor dem Ziel in einer scharfen Kurve noch beinahe abgeschossen wurde, aus den Pedal musste und einen Teil der Schuhplatte verlor und weit noch hinten fiel. Ich beendete die Etappe als 51. im Gesamtklassement verbesserte ich mich noch auf Rang 24. Für meine erste Rundfahrt bin ich zufrieden, taktisch habe ich sicher noch Verbesserungspotential, aber ich bin ja auch Biker. Das Stimmung in unseren Team war super, es hat richtig Spass gemacht. Ein Dank noch an Bruno und Thomas, das Ganze war super organisiert, ich musste wirklich nur Radfahren.

Alles gepackt 7.4.2010
Alles ist gepackt und ich freue mich, dass es endlich losgeht. Heute Nachmittag werde ich nach Mallorca fliegen. Dort fahre ich von Morgen bis Sonntag die Mallorcarundfahrt. Morgen Donnerstag fängt diese mit einem Prolog über 6km an, mal schauen ob ich meine Zeitfahremaschine noch im Griff habe. Wo die Rundfahrt lang geht und wie ich mich so schlage könnt ihr auf http://www.vueltamallorca.com/cinturon2010/ nachlesen.